Vorarlberger Pflegeheime öffnen ab 4. Mai behutsam wieder für Besucher

Nach sieben Wochen Besuchsverbot in den Vorarlberger Pflegeheimen wird dieses unter Einhaltung hoher Sicherheitsmaßnahmen langsam wieder gelockert. Weiterhin besteht die Sorge um die rund 2.400 Bewohnerinnen und Bewohner, da sie aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen zu der besonders gefährdeten Personengruppe gehören. Daher werden Besuche von Angehörigen nur unter Einhaltung besonderer Hygienemaßnahmen erfolgen können.

  • Für den Besuch muss im Vorhinein telefonisch oder per E-Mail ein Termin mit der Heimverwaltung vereinbart werden (Besuchszeiten)
  • Pro Bewohnerin oder Bewohner ist nur eine Besucherin oder ein Besucher möglich
  • Der Besuch wird in einer Besucherliste festgehalten (Dokumentation)
  • Bitte kommen Sie nur, wenn Sie gesund sind (Gesundheitscheck beim Empfang)
  • Die Besuche finden in den vom Pflegeheim definierten Begegnungszonen statt
  • Während des Besuches ist auf die bekannten Hygienevorschriften zu achten (Händedesinfektion, Abstand von 1,5 Metern, kein Körperkontakt, Mund-Nasen Schutz)
  • Die Besuchszeit wird anfangs zeitlich beschränkt, damit alle Bewohnerinnen und Bewohner die Gelegenheit erhalten, Besuch zu empfangen

Danke allen Mitarbeitenden im Pflegeheim

Die letzten sieben Wochen waren auch für das Personal in den Pflegeheimen eine besondere Herausforderung. Um die Dienste unter Einhaltung hoher Sicherheitsstandards neu organisieren zu können, wurde der Mindestpersonalschlüssel aufgehoben (Notfallmodus). Auch die Arbeit mit Gesichtsmasken war für alle ungewohnt und nicht immer angenehm. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren jedoch äußerst bemüht, unter den gegebenen Umständen, eine gute Atmosphäre für die Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen. Es wurde gebastelt, gebacken und die eine oder andere Runde im Garten gedreht. Für ihren Einsatz und ihre Hingabe möchten wir uns als Landesverband an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Pflege, Betreuung, Reinigung und Küche bedanken.

Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie diesen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeben könnten, indem Sie das begefügte Plakat in Ihrer Einrichtung aushängen.



Reform der Pflege in Österreich: Rechnungshof sieht Herausforderung bei Qualität und Finanzierung

Mit seinem am 14.02.2020 vorgelegten Bericht zur „Pflege in Österreich“ liefert der Rechnungshof Österreich eine umfassende, bundesweite Analyse zum Thema Pflege. Der Rechnungshof beurteilte Zweckmäßigkeit, Angebot und Kosten der Pflegedienstleistungen. Österreich ist auf die demografischen Veränderungen in Bezug auf Pflege nicht ausreichend vorbereitet. Der Rechnungshof Österreich vermisst den professionellen Umgang mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen durch Bund und Länder. Außerdem ist für Betroffene nicht klar, welches Leistungsniveau sie in Pflegeeinrichtungen erwarten können.

https://www.rechnungshof.gv.at/rh/home/news/Reform_der_Pflege_in_Oesterreich__Rechnungshof_sieht_Hera.html

Positiver Bericht in der NEUEN vom 7. Dezember 2019 zum Start des Vorbereitungslehrgangs an der SOB Bregenz

Die SOB Bregenz sucht ab dem nächsten Schuljahr für ihren Ausbildungsschwerpunkt „Altenarbeit“ eine neue Lehrperson


Die Aufgaben dieser Person sind die folgenden:

  • Unterricht im Ausbildungsschwerpunkt Altenarbeit
  • Koordination der Ausbildungsinhalte
  • Weiterentwicklung des Ausbildungsschwerpunkts


Stundenausmaß: ca. 20-25% Prozent einer Lehreranstellung


Anforderungen:

  • Felderfahrung
  • Einschlägiges, akademisches Studium
  • Unterrichtserfahrung von Vorteil

Bewerbungen ab sofort bis 28. Februar 2020 an Direktor Mag. Christoph Schindegger (direktion@sob.snv.at).

Differenziert wird zwischen Fachausbildung (2 Jahre) und Diplomausbildung (3 Jahre).




Bundespräsident Alexander van der Bellen hat heute in der Hofburg die neue Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit insgesamt 14 Ministerinnen und Ministern angelobt. Erstmals sind hierbei die ÖVP mit den GRÜNEN eine Koalition auf Bundesebene eingegangen.

Neuer Sozial- und Gesundheitsminister ist Rudolf Anschober (Grüne), der mit allen Ministerkollegen und dem Bundeskanzler nun das neue Regierungsprogramm abzuarbeiten hat. Alles, was es zum Thema Pflege im Regierungsprogramm gibt, finden Sie im nachfolgenden Dokument (Regierungsprogramm 2020-2024 auf Seite 242- 247)

Auf der bundesweiten Mangelberufeliste 2020 unter Ziffer 28 weiterhin die Diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger und -pflegerinnen und NEU ab diesem Jahr unter Ziffer 55 und 56 die Pflegeassistenten und -assistentinnen und Pflegefachassistenten und -assistentinnen:

https://www.migration.gv.at/de/formen-der-zuwanderung/dauerhafte-zuwanderung/bundesweite-mangelberufe/


Die Nacht der Altenpflege im Spiegelpalast:

Sozialzentrum Bürs gewinnt 1. Preis in der Kategorie BewohnerInnen und Haus Klosterreben nominiert für "Lieblingsrezepte - ein Kochbuch von vielen für alle"

Zum neunten Mal hat der Bundesverband Lebenswelt Heim den TELEIOS – Preis für Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit in der österreichischen Altenarbeit ausgeschrieben.

Ein weiteres Mal ist nicht nur die Anzahl der eingereichten Projekte gestiegen, die Jurymitglieder stellten auch eine deutliche Steigerung der Qualität der Projekte fest. Sie haben allen Grund, stolz zu sein! Ist das doch ein erfreuliches Indiz dafür, dass die Alten- und Pflegeheime Österreichs an der fortlaufenden Weiterentwicklung ihrer Strukturen und Angebote arbeiten – zum Wohle unserer älteren Menschen aber auch zur Attraktivierung des Arbeitsortes „Pflegeheim“. Dass wir vor großen Herausforderungen stehen, um ausreichend und darüber hinaus die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, ist unübersehbar. Gerade auch aus diesem Blickwinkel hat der TELEIOS hohe Bedeutung. Denn wer arbeitet nicht gerne in einer Einrichtung, die für ihre innovativen und zukunftsweisenden Projekte ausgezeichnet wurde? Erzählen Sie die Geschichte Ihrer Auszeichnung mit dem TELEIOS daher voller Freude und Stolz in Ihrer Gemeinde und Region weiter. Machen Sie sie zum Gesprächsthema und wecken Sie damit neues Interesse für Ihr Haus, Ihre Arbeit und den für unsere Gesellschaft so außerordentlich wichtigen Pflegeberuf. Mit diesem besonderen Abend und seinen Auszeichnungen bedanken sich die Organisatoren für das tagtägliche Engagement und die hervorragende Arbeit für unsere älteren und hochaltrigen Menschen in den Pflegeeinrichtungen. Den Nominierten und insbesondere den Preisträgern des TELEIOS 2019 darf sehr herzlich zu den Auszeichnungen gratuliert werden!





Kategorie BewohnerInnen: 1. Preis für "Pack die Badeachen ein"

Sich trotz hohem Alter und Beeinträchtigungen, an heißen Sommertagen in einem öffentlichen Schwimmbad abkühlen zu können, war das große Ziel des Projekts. In der biographischen Arbeit wurde ersichtlich, dass es ein Herzenswunsch wäre, noch einmal baden zu gehen. Mit dem regionalen Walgaubad wurde eine passende öffentliche Einrichtung gefunden, welche die Voraussetzungen (mobile Einstiegshilfe, 28° Wärmebecken, behindertengerechte Umkleidekabine,...) geboten hat, mit PflegeheimbewohnerInnen baden zu gehen. Durch die Offenheit und Neugierde unseres Pflegeteams, wurden rasch HelferIn-nen gefunden, die mit sehr emotionalen Momenten im Bad belohnt wurden. Diese schönen Glücksmomente der hochaltrigen BewohnerInnen im Wasser überwältigten uns als Begleitpersonen und auch alle anwesenden Gäste im Bad. Die Badeausflüge sind daher nicht zuletzt auch eine Imageaufwertung des Langzeitbereichs, eine Veränderung der Sichtweise und Teilhabe in der Gesellschaft und eine willkommene Abwechslung fürs Personal im Pflegealltag. Warum das Projekt eine Auszeichnung erhielt Ist es in jungen Jahren für uns eine Selbstverständlichkeit und ein lustvolles Erlebnis bei sommerlich heißem Wetter ins Bad zu gehen, gilt dies für Hochaltrige nicht mehr. Die Jury betonte das Engagement des Sozialzentrums Bürs für diese besondere Lebensqualität der BewohnerInnen im Sommer und während einer Hitzeperiode zu sorgen. Hochaltrige genießen ausgelassene Stunden im kühlenden Nass ebenso wie junge Menschen. Dies zu erleben, verändere den Blick der Jungen auf das Alter. Es brauche viele Projekte wie dieses, um eine Teilhabe Hochaltriger in unserer Gesellschaft sicher zu stellen.

Überreicht wurde der Preis von Mag.a Dr.in Brigitte Zarfl, Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz.

Im Haus Klosterreben in Rankweil wurde die Idee entwickelt, als besondere Erinnerungsarbeit zusammen mit den BewohnerInnen ein Kochbuch zu gestalten.  Ein  Kochbuch  mit  Rezepten  dieser  Menschen,  von  Angehörigen, BesucherInnen, und MitarbeiterInnen — eine Sammlung „Von Vielen für Jeden“. Weil man durchs Essen an früher denkt, an Mutters Küche, und an all die Lieben, die Platz genommen haben. Weil man sich erinnert, an den Geruch von frischem Brot oder den ersten Biss vom saftigen Marillenkuchen. Die Idee war, dass sich durch diese Erinnerungen Gespräche entwickeln, zwischen BewohnerInnen untereinander, zwischen BewohnerInnen und Angehörigen, zwischen BewohnerInnen und BesucherInnen. Eine Idee, ein Funke, der übergesprungen ist und begeistert hat. Entstanden ist ein geniales Kochbuch, in dem die Geschichten, die Erinnerungen, die Bilder und Emotionen von fast 100 Menschen in einfachen Rezepten abgebildet sind.

Mehr Informationen zum TELEIOS Galaabend und über die Preisträger und Nominierten!




















BRENNPUNKT PFLEGE

Was in der nächsten Gesetzgebungsperiode getan werden muss

Dienstag, den 10. September 2019 von 16.00 bis 19.00 Uhr
Aula der Wissenschaften, Wollzeile 27A, 1010 Wien


Der Bundesverband veranstaltet in Kooperation mit ÖGKV, AK, SWÖ, ÖGB und WKÖ am 10.09.2019 von 16:00 bis 19:00 Uhr einen Brennpunkt Pflege. Das Ziel ist es, die aktuelle Situation zu nutzen und dazu die wahlwerbenden Parteien einzuladen, uns über ihre Pläne, Ideen, Visionen, etc. zu berichten; sie vor allem aber mit konkreten Fragen und Anliegen unsererseits zum Thema Pflege zu befassen. Um dem Thema entsprechendes Gewicht beizumessen, sollen möglichst viele Teilnehmer vor Ort sein (300 Personen). Der Landesverband unterstützt die Teilnahme durch Mitglieder des LHPV durch die Übernahme einer Reisekostenpauschale.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: office@lhpv.at

Am 14.05.2019 haben das SeneCura Sozialzentrum Haus Bludenz (Erstzertifiziert) UND Das Haus der Generationen Götzis (Rezertifiziert) das Nationale Qualitätszertifikat im Bundesministerium in Wien, von Bundesministerin  Beate Hartinger Klein entgegen genommen. Der Landesverband gratuliert sehr herzlich zu dieser Anerkennung!


Fachtagung 2019

Neue Professionalisierung in der Altenarbeit

Programmpunkte

9:00Registrierung
9:45

Begrüßung, thematische Einführung, Aktuelles aus BVB und E.A.N.

Markus Mattersberger, MMSc MBA

10:05

Zeit des Erlachens

Andrea Klotz und Henri Brugat, Lachzentrum

10:15

Die Heterogenität der Wohnvorstellungen im höheren Alter: Ergebnisse einer österreichweiten Befragung.

Welche Vorstellungen haben ältere Menschen von Wohn- und Betreuungssituationen? Wo haben stationäre

Einrichtungen Stärken und Schwächen und welche Erwartungen werden an zukünftige Heime gehegt? Welche

Rolle spielen moderne Technologien?

Rebekka Rohrer, BA MA, Universität Wien

11:00Aktuelle Entwicklungen rund um die Pflegereform
Was ist aktuell seitens des Ministeriums angedacht? Wie sieht die Pflegepersonalsituation aus? Welche Erkenntnisse
bringen aktuelle Erhebungen bzgl. Personalsituation?
Dr.in Elisabeth Rappold, GÖG
11:45Mittagspause, Buffet, Erfahrungsaustausch
13:00Fortbildungsprogramm des BVB: 1 TAG 80+
13:20In jeder Hinsicht - professionell! Professionelle Zugewandtheit, Dienstleistungsorientierung und Wertehaltung
Mag.a Dr.in Margit Schäfer, Managementcenter Innsbruck
14:00Kaffeepause
14:15

Altenarbeit: ein gesellschaftlicher Auftrag -

Eine Betrachtung aus Sicht der Arbeitnehmervertretung

Kurt Schalek, AK Wien/Österreich

15:00

Die Mensch/Raum-Beziehung – ein wirksames Instrument in Pflege und Betreuung?

Wie wirkt sich der Raum auf den Menschen aus?

Welche Gestaltungsprinzipien sind zu berücksichtigen?

Raumverhältnisse und Gewalt?

Mag. Andreas Wörndl, Amt der NÖ Landesregierung

15:30

Resümee und Ausblick

ModeratorIn




Ausbildung

Erstes Jahr (Vorbereitungslehrgang)

  • 560 Stunden Theorie
  • 480 Stunden Pflichtpraktikum (unbezahlt)
  • 3 Ferialpraktika zu je 4 Wochen beim Praktikumsgeber (Bezahlung laut Kollektivvertrag)
  • Bei positivem Abschluss des Vorbereitungslehrgangs Weiterführung zum/r Fachsozialbetreuer/in in Altenarbeit oder Behindertenarbeit, bzw. Diplom-Sozialbertreuer/in Familienarbeit

Zweites Jahr

  • Fach-Sozialbetreuer (Tagesform)
  • Beginn mit der Ausbildung zur Pflegeassistenz

Drittes Jahr

  • Prüfung Pflegeassistenz (im Herbst; 5. Semester)
  • Abschluss zum/r Fach-Sozialbetreuer/in Altenarbeit oder Behindertenarbeit

Aufnahmevoraussetzungen

  • Positiv abgeschlossene Schulpflicht
  • Im Jahr des Ausbildungsbeginns Vollendung des 16. Lebensjahres
  • Zusage einer Praktikumsstelle in einer sozialen Einrichtung (z:B. Sozialzentrum, Pflegeheim, Behinderteneinrichtung)
  • Positives Aufnahmegespräch an der SOB Bregenz
  • Gesundheitliche Eignung





Organisatorisches

Inhalte

WAS?Tagung LHPV
WER?alle Mitglieder LHPV
WANN?
Mittwoch, 3. April 2019
ab 14 Uhr
WO?Jonas Schlössle Götzis
Anmeldung

Anmeldung erbeten bis Freitag, 29.03.2019


Office LHPV, Deborah Blümel

E office@lhpv.at   M+43(0)664 2524 820 oder online

Die Tagung am Mittwoch, den 3. April 2019 wird ganz im Zeichen von "Führung" stehen. Stefan Hagen konnten wir als Referenten bereits gewinnen, ein zweiter Referent ist angefragt.